Dienstag, 21. Juli 2015

ZEN-Moment

...kreiert von meiner Frau.

Foto: Johannes LeBong

In der klassischen japanischen Tradition des Ikebana wird die Blume als etwas aufgefasst, das vom Feld hereingenommen wird, wo es die Erde atmete und nun vom Leben abgeschnitten ist.  Indem man den letzten Abglanz ihres Lebens im Raum spürbar werden lässt, tritt dessen Wert umso deutlicher hervor. Japaner empfinden die Flüchtigkeit des Vergehenden als schön. Wir können uns gut in diese Betrachtungsweise einfühlen.