Sonntag, 10. Mai 2015

Sechsmal Kontrabass, zweimal Kaffee und Kuchen

So könnte man den wunderschönen musikalischen Nachmittag zusammenfassend beschreiben, den meine Frau und ich heute im Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden erlebten. Wir sind wieder einmal bezaubert von der herrlichen Lage des alten Winzerhauses am Elbhang und seinem malerischen Garten.

Beim sogenannten 'Hochschulpodium Kontrabass' lernten wir mehrere Studierende der Klasse KV Tobias Glöckler kennen und hörten Werke von R. Fuchs, Rossini, Piazolla, D. Dragonetti, J.B. Vanhal und G. Bottesini. Anfangs gingen die jungen Talente noch etwas zaghaft zur Sache, im weiteren Verlauf wurde routinierter gespielt. Am Ende hatten wir sechs BassistInnen gehört, jeweils begleitet am Flügel. Es war uns eine Freude!

Mehr noch als die großen Häuser, wo berühmte Solisten und Orchester den üblichen Klassik-Kanon abfeiern, lieben wir solche Insider-Podien, wo man fast immer spannendes Material zu hören bekommt. Nach dem Konzert saßen wir noch am Kaffeetisch im Grünen mit zwei jungen Kontrabassistinnen aus Korea und aus China zusammen. Ich erzählte ihnen meinen Traum von einer größeren Wohnung in Görlitz, mit einem Salon, wo wir wieder Hauskonzerte mit  Neuer Musik für unsere Freunde geben können - am liebsten mit jungen MusikerInnen von der Hochschule.