Freitag, 7. November 2014

Rückblick 6. November - Neue Musik in Dresden

Gestern besuchten wir zum ersten Mal ein Konzert der Hochschule für Musik - hfmdd.de - am Wettiner Platz. Der Konzertsaal befindet sich in einem modernen Glas- und Betonbau, der an diesem trüben Novemberabend in einladend freundlichem Licht erstrahlte. Wir werden in der nächsten Zeit bestimmt noch öfter da hinfahren, auch wenn es mit dem Auto über eine Stunde dauert. Wir wünschen uns, dass sich auch in diesem neuen Umfeld wieder nette Bekanntschaften mit den Protagonisten und Gleichgesinnten ergeben werden.
So bequem wie in Karlsruhe haben wir es hier aber nicht. Dort reichten uns gerade mal 15 Minuten mit dem Fahrrad, um eine Veranstaltung der HfM KA zu besuchen. Zum Zentrum für Kunst und Medientechnologie - zkm.de - waren es sogar nur 5 Minuten.

Wir hörten: Wroclav – Köln – Essen – Dresden
Vier Positionen elektroakustischer Musik, vorgetragen vom Sound Factory Orchestra Wroclaw unter der Leitung von Robert Kurdybacha.  soundfactoryorchestra.com
 
In einer fortgesetzten Kooperationsreihe der Musikhochschulen werden überwiegend elektroakustische Arbeiten von Dozenten vorgestellt. Das gestrige Konzert bot einen interessanten Einblick in aktuelle Positionen elektroakustischen Komponierens.

Das Programm:
  • Pawel Hendrich: „Drovorb" für Klarinette, Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Computer
  • Franz Martin Olbrisch: „coupures de temps…“ für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Drums und Live-Elektronik 
  • Michael Beil: „Exit to enter“ für Flöte, Klarinette, Drums, Klavier, Violine, Viola, Live-Video und Audiotechnik
  • Dirk Reith/Thomas Neuhaus/Günter Steinke: „Essener Trilogie“ für Ensemble, Musikinstrumente und Live-Elektronik


    Zufällig fanden wir unseren Sitzplatz neben Prof. Thomas Neuhaus, der an der Folkwang Universität der Künste in Essen lehrt. Dadurch ergab sich vor Konzertbeginn die Gelegenheit zu einem Smalltalk über Computermusik im Allgemeinen. Von ihm, Dirk Reith und Günter Steinke stammte übrigens das anspruchsvolle letzte Stück mit hybrider Musik - spannende Sache! Der Abend hat uns sehr gefallen.