Donnerstag, 28. August 2014

Nuovo convertitore

DACs kommen und gehen bei mir schnell mal wieder ungeliebt, egal ob billig oder teuer. Der FiiO Taishan D03K, über den ich erst kürzlich im Blog berichtet hatte, erwies sich sogar als Eintagsfliege, denn bereits nach wenigen Betriebsstunden rauchte er ab.

Gut so! Ich fand ihn klanglich unbefriedigend. Also muss jetzt ein günstiger Ersatz her.
Photo credit: TCC

Der TC-7510 aus Taiwan, besser unter dem Namen 'Beresford' bekannt, ist zwar technisch und optisch in die Jahre gekommen und wurde auch bereits durch aufgewertete Nachfolgemodelle abgelöst, er hat aber eine Besonderheit, nämlich einen klassischen analogen Lautstärkepoti, der auf einen der beiden Line-Ausgänge wirkt. Häufig arbeiten die Lautstärkeregler von DACs nur auf den Kopfhörerausgang oder es sind digitale Abschwächer.

Ich kann dieses schlichte Kästchen also als Monitorcontroller mit 4 umschaltbaren digitalen Eingängen - Toslink und SPDIF - für meine aktiven Studiomonitore einsetzen. So erklärt sich meine Kaufentscheidung. Intern arbeitet der DAC mit dem altbekannten Burr-Brown PCM 1716 24-bit/96kHz Delta/Sigma Wandler. Die Beschränkung auf 96 kHz finde ich derzeit nicht als störend, da ich kaum höher auflösendes Musik-Material habe. Außerdem ist es ja auch nicht mein einziger Wandler. Bin mal gespannt auf den Klang, wenn das Teil über den Ozean angereist ist. Bei einem Händler in USA habe ich noch einen originalverpackten Ladenhüter  auftreiben können.

P.S.: Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass dieser DAC bei mir nicht die Erste Geige spielen wird. Er wird an meinen SAT Receiver zum Radiohören angeschlossen, das ist ein untergeordnetes System, bei dem die Tonqualität zwar gut ist, aber grundsätzlich limitiert durch das Sendeformat. Ich habe derzeit noch zwei weitere DACs in Benutzung, die nach audiophilen Gesichtspunkten ausgesucht sind: Einen Styleaudio Carat Ruby 2 und einen Musical Fidelity V90 DAC. Von Musical Fidelity besaß ich früher die Vorläufer V-DAC I und II. Super Teile allesamt.