Freitag, 22. August 2014

Klassiker²

Mit dem zeitlos schönen Gehäusedesign der Natural Sound Serie hat Yamaha schon in den Siebzigerjahren eine auf das Wesentliche reduzierte, betont strenge und kantige Formensprache entwickelt, die auch heute noch Gültigkeit hat, und produziert seitdem Klassiker in Serie. Mein ehemaliger CA-1000 von Anno 1973 sah daher dem A-S700, den ich gerade gekauft habe, zum Verwechseln ähnlich.


A-S700 (2014), Photo credit: Yamaha

Der A-S700 ist übrigens nicht der teuerste Verstärker im aktuellen Programm, aber der leistungsstärkste. Genau deswegen habe ich mich für dieses Modell entschieden. Labormessungen bescheinigen ihm knapp 190 Watt RMS an 4 Ohm und eine Musikleistung in der Größenordnung von 250 Watt pro Kanal, bei einem Signal Rauschabstand von 110 dB. Das sollte meinen JBL Studio 590 Lautsprechern ordentlich auf die Sprünge helfen. 

Das Innenleben der Geräte hat sich natürlich seit den Siebzigern stark verändert; umso mehr, als heute bei Yamaha eine neue Generation von Entwicklungsingenieuren am Zuge ist. Interessanterweise zeichnet eine junge Japanerin namens Rie Wada für das Schaltungsdesign und die Klangqualität des A-S700 verantwortlich. Ich sehe ein sauberes Stück Technik vor mir, wie ich es von Yamaha gewohnt bin. Tatsächlich war ich von den Produkten dieses Herstellers noch niemals enttäuscht worden, seien es die verschiedensten HiFi-Gerätschaften, Musikerelektronik oder Musikinstrumente gewesen.

Endstufen-Modul A-S700, Photo credit: Yamaha