Samstag, 22. Februar 2014

Pläne schmieden

Ich hatte schon länger nichts mehr über Audio-Projekte, Neue Musik, Tonkunst und über die Deutsch-Japanische Freundschaft geschrieben, obwohl diese Themen eigentlich unsere Herzensanliegen sind. Brachte ich in unserem neuen Görlitzer Bekanntenkreis das Gespräch darauf, hörte ich immer wieder: so etwas kennt man hier nicht und es gibt ganz sicher kein Publikum für sowas.

Der Status Quo kümmert mich aber wenig. Mir genügte es schon, wenn sich nur ein ganz kleiner Kreis für die jeweiligen Interessengebiete zusammenfindet. Bei unseren privaten Hauskonzerten und Audio-Herrenabenden in Karlsruhe mussten wir die Zahl der Gäste ohnehin begrenzen.

Wir werden also weiterhin an diesen Topics dranbleiben. Als erste Idee (oder Traum) schwebt mir die Einrichtung eines audiophilen Auditoriums vor. Ein Hörstudio, das sich beispielsweise für Sound-Ausstellungen* oder Konzerte-für-Lautsprecher** eignet. In unserer jetzigen Wohnung haben wir leider zu wenig Platz für solche Veranstaltungen.

*  Ein Ausstellungskonzept für elektronische Klänge und deren Aggregate, wie man es eher von bildender Kunst in Galerien kennt.

** Ein Konzept, das ich von meinem Sensai, dem japanischen Audio-Meister Susumu Sakuma übernommen habe. Es wird ein künstlerisch gestaltetes dediziertes Lautsprecher- und Verstärkersystem für ein ausgewähltes Programmmaterial aufgebaut. Technik und Musik wirken bei der Wiedergabe als Gesamtkunstwerk magisch zusammen.

Kontext Link: lebong.de/sakuma


Photo: (c) Minkus Architects (Das Japanische Haus e.V., Leipzig)

Zweitens möchten wir, wenn möglich, eine kleine Deutsch-Japanische Gesellschaft in Görlitz etablieren.